Corona Start-up Hilfsfonds (CSH)


Zielgruppe

  • Antragsberechtigt sind wissensbasierte, technologieorientiere Start-up in Sachsen, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind.

Art der Beteiligung

Maximale Beteiligungshöhe

  • bis T€ 800

Laufzeit

  • i.d.R. 2 bis 3 Jahre, max. 10 Jahre

Bearbeitungsgebühr (einmalig)

  • nach Bewilligung 1,0% des Beteiligungsbetrages

Konditionen (p.a.)

  • Festentgelt 7% zzgl. 1% gewinnabhängig (jew. vom Beteiligungsbetrag)

Voraussetzungen

  • ist ein KMU mit bis zu € 75 Mio. Gruppenumsatz,
  • und kein Unternehmen in Schwierigkeiten (UiS),
  • hat seinen Sitz, seine Hauptverwaltung in Sachsen oder den Schwerpunkt seiner Geschäftstätigkeit oder mindestens 50% der Vollzeitbeschäftigten im Freistaat Sachsen,
  • ist oder wird absehbar durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten,
  • entwickelt neue oder wesentlich verbesserte Produkte, Verfahren, Dienstleistungen und/oder führt diese am Markt ein,
  • verfügt mindestens über einen funktionsfähigen Prototyp seines Produkts,
  • hat eine klare Zukunftsperspektive und lässt ein überdurchschnittliches Umsatz- und/oder Beschäftigungswachstum erwarten,
  • verfügt über einen Nachhaltigkeitsansatz, dieser gilt als erfüllt, wenn insbesondere eines der nachfolgenden ökologischen oder sozialen Kriterien als erfüllt angenommen werden kann:
    • umweltgerechtes Produktdesign bzw.
    • umweltgerechtes Dienstleistungsangebot (je nach Branche)
    • Ausrichtung auf ökologisch nachhaltige, zukunftsfähige, klimafreundliche und innovative Technologien
    • Nachwuchsförderung
    • Vereinbarkeit Beruf und Familie (i. S. v. flexibler und ortsungebundener Arbeit) und
    • Chancengleichheit
    • Eigenmittel: Ein Eigenbeitrag der Unternehmensgründer oder weiterer Gesellschafter in Höhe von 10% wird vorausgesetzt. Eigenmittel, die ab dem 27. März 2020 eingebracht wurden, können angerechnet werden.